Handgelenks-Arthrose Kortison-Injektion

Therapie mit Kortisoninjektionen

Was ist von Kortisoninjektionen (der Kortisonspritze) in das Handgelenk zu halten?
Die Injektion von Kortison (Cortison) in das Arthrose geschädigte Handgelenk macht zur Linderung der Schmerzen Sinn. Oft berichten Betroffene über eine monatelang anhaltende Linderung der Schmerzen.

Kann die Injektion von Kortison wiederholt werden?
Ja. Aber je öfters die Injektion erfolgt (und je weiter die Arthrose fortschreitet, desto schwächer wird der Effekt der Kortisoninjektion

Welche Risiken hat die Kortisonspritze?
Das wichtigste Risiko einer Kortisoninjektion in das Handgelenk ist die Infektion.

Aber auch andere Risiken wie Nachblutungen oder die Verstärkung eines vorbestehenden Schmerzes kommen in selten fällen vor!

Wie kann durch eine Kortisonspritze eine Handgelenksinfektion verursacht werden?
Die Punktionsstelle wird dort desinfiziert. Auch wenn die Punktionsstelle vor der Injektion desinfiziert wurde können in der Tiefe der Haut noch Staphylokokken oder andere Keime, die die Desinfektion überleben und dann durch die Punktion in die Gelenkschleimhaut und in die Gelenkflüssigkeit gelangen.

Gelenkinjektion Kortison bei Arthrose

Kortison-Injektion bei Arthrose am Handgelenk

Bei jeder Kortisonspritze in ein Gelenk  ist eine strenge Beachtung der Sterilität geboten, da sonst das Risiko eines Gelenkinfektes erheblich ansteigt.

Die Abb. zeigt eine Kortisoninjektion in das Daumensattelgelenk bei einer Rhizarthrose

Gerade wenn eine Kortisoninjektion in das Handgelenk vorgenommen werden muss, führt bereits eine wesentlich geringere Bakterienzahl zum Infekt, als dies normalerweise der Fall wäre.

Aus tierexperimentellen Untersuchungen weiß man, dass die erforderliche Bakterienzahl zum Ausbrechen eines Infektes im Gelenk bei einer Kortisoninjektion um das Zehntausendfache geringer ist als ohne diese Injektionen.

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