Fibrom Nachbehandlung

Nachbehandlung nach Operation eines Fibroms:

Was geschieht mit der Wunde?

Fibrom_HautnahtDie Wunde wird je nach Länge mit zwei bis vier Stichen vernäht.

Wie wird die Wunde verbunden?

Fibrom_Op_VerbandIn einfacheren Fällen genügt es die Wunde mit einem sterilen Pflaster zu bedecken.

Bestand bei der Operation eine etwas stärkere Blutung, wird auf die Operationsstelle ein kleiner Druckverband angelegt.

Was geschieht mit dem entfernten Tumor?
Wenn auch nur der geringste Zweifel besteht, dass es sich hier um ein Fibrom handelt, wird der Arzt den Tumor mikroskopisch untersuchen lassen. Das Ergebnis der histologischen Untersuchung liegt innerhalb weniger Tage vor.

Wann werden die Haut-Fäden entfernt?
Das Ziehen der Haut-Fäden ist etwas unterschiedlich je nach Körperregion:

Am Augenlid oder am Hals werden die Haut-Fäden nach rund einer Woche entfernt, an den Extremitäten zwischen 10 und 14 Tagen.

Welches Risiko besteht bei der Entfernung eines Fibroms?
Hier muss unterschieden werden zwischen Risiken durch den eigentlichen Eingriff und den Risiken, die durch die örtliche Betäubung zu Stande kommen. Die Risiken der Operation sind sicherlich klein. Welche Risiken der Operation im individuellen Fall bestehen muss man in einem persönlichen Gespräch mit dem operierendem Arzt klären.

Nachblutungen oder Störungen der Wundheilung sind selten. Bei Störungen der Wundheilung durch einen Infekt genügt es oft, die Wunde durch Entfernen der Fäden wieder zu öffnen und dem eitrigen Sekret Abfluss zu schaffen. Hier kann im Einzelfall auch ein Antibiotikum verordnet werden.

Verletzungen tieferer Strukturen, wie großer Gefäße oder Nerven sind in aller Regel nicht zu erwarten, da der Eingriff sich auf die Haut und aller obersten Fettschichten beschränkt. Ob im Einzelfall ein solcher oder weitere Risiken bestehen, kann jedoch nur in einem Gespräch mit dem Arzt vor dem Eingriff geklärt werden.

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