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Guyon-Syndrom Untersuchungen

Technische Untersuchungen bei Loge de Guyon-Syndrom (Schädigung Ellennerv am Handgelenk)

Mit welcher Untersuchung kann man denn die Schädigungszone des Ellennerven (Nervus ulnaris) genau lokalisieren?
Die wichtigste Untersuchung bei jedweder Schädigungszone am Ellennerven ist die EMG/ENG- Untersuchung durch einen Neurologen (Facharzt für Nervenheilkunde).

Bei dieser Untersuchungsmethode kann- abhängig von der Höhe der Schädigung- eine Verzögerung der Nervenleitfähigkeit festgestellt werden. Dies gibt dem operierenden Arzt den entscheidenden Hinweis wo die Schädigung des Ellennerves zu suchen ist.

Ist eine Röntgenuntersuchung bei Verdacht auf ein Loge- de Guyon- Syndrom notwendig?
Bei bestimmten Fragestellungen ist eine Röntgenaufnahme sinnvoll, unter Anderem kann das Loge- de Guyon- Syndrom durch Frakturen oder Luxationen im Bereich der körpernahen Mittelhand oder der Handwurzelknochen entstehen. Solche Unfallfolgen wären in einem Röntgenbild zu sehen.

Ist eine Kernspintomographische Untersuchung bei Verdacht auf ein Loge- de Guyon- Syndrom sinnvoll?
Diese Untersuchung macht besonders dann Sinn, wenn der Verdacht besteht, dass die Kompression des Ellennerves durch eine Geschwulst verursacht wird.

Gerade solche Geschwülste lassen sich im Kernspintomogramm (MRT) besonders gut darstellen.

Hamulusfraktur_DisloziertDie Abb. zeigt ein Computertomogramm (CT) der Handwurzel.

Der rote Pfeil zeigt auf eine verschobene (dislozierte) Fraktur des Hamulus. Dieser Knochenteil liegt in unmittelbarer Nähe des Guyon-Tunnels und kann zu einer Druckschädigung der Ellennerven am Handgelenk führen.

 

 

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