Melanom Einführung

schwarzer Hautkrebs  – Melanom –  Einführung

Was ist ein malignes Melanom?
Unter dem Fachausdruck malignes Melanom versteht man einen bösartigen Tumor, der ganz überwiegend an der Haut vorkommt. Der Tumor entsteht von Pigmentzellen. Selten kommt das Melanom auch einmal am Auge oder an Gehirnhäuten vor.

Umgangssprachlich nennt man das maligne Melanom auch schwarzer Hautkrebs.

Warum heißt das Melanom auch schwarzer Hautkrebs?

MelanomDas Melanom der Haut ist meist stark pigmentiert. Es sieht auffallend dunkelblau oder schwarz aus.

Sehr selten kommen auch einmal nicht pigmentierte Formen vor. Dieser Melanomtyp wird amelanotisches Melanom genannt.

Hautkrebs_HellDer Name schwarzer Hautkrebs versteht man besonders gut im Gegensatz zum weißen Hautkrebs –
dem Basaliom
dem Spindelzellkrebs

Die Abb. zeigt eine frühe Form des hellen Hautkrebses – einen Morbus Bowen.

Was ist das Besondere am malignen Melanom?
Eine ganze Reihe von Besonderheiten zeichnet das maligne Melanom aus:

Dieser Hautkrebs ist zwar deutlich seltener als der weiße Hautkrebs, (Basaliom- und Plattenepithelkrebs) aber das maligne Melanom ist für 90 % aller Todesfälle in Folge eines Hautkrebses verantwortlich. Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass die Häufigkeit des Melanoms in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen hat. So beobachtet man in Mitteleuropa – auf 100 000 Einwohner- zwischen 10 und 15 Fälle. (in Australien sind es sogar 50-60 Fälle)

Warum ist das maligne Melanom so bösartig?
Betrachtet man die Tumormasse eines schwarzen Hautkrebses (malignen Melanoms), so ist zu beobachten, dass das maligne Melanom bereits recht früh Absiedlungen (Metastasen) bildet. Dennoch sei an dieser Stelle zu betonen, dass die Diagnose “maligner Melanom“ kein Todesurteil darstellt.

Ganz entscheidend ist für die Aussicht auf Heilung, wie früh das Melanom erkannt wird. Ein sehr früh entferntes Melanom führt zur Heilung.

Warum kommt es zur Entwicklung von Melanomen?
Der wichtigste Faktor für die Entstehung von Melanomen ist die ultraviolette Strahlung (das Sonnenbaden).
Oft entwickeln sich bereits in der Kindheit, unter Einwirkung der Sonnenstrahlen, gutartige Pigmentflecke auf der Haut (Die Naevi).

Als Faustformel kann man sagen, je mehr melanozytäre Naevi (Pigmentmale) ein Mensch hat, desto größer ist die Gefahr, dass es im Laufe des Lebens zur Entstehung von Melanomen kommt. Daher ist es auch nicht überraschend, dass die Melanome an jenen Körperstellen vermehrt auftreten, an denen sich die Pigment-Naevi entwickeln.

Auch nach der operativen Entfernung eines malignen Melanoms sollten Sie regelmäßige Hautärztliche Untersuchungen vornehmen lassen: Jeder der einmal ein malignes Melanom hatte, hat ein höheres Risiko, auch an anderer Stelle einen schwarzen Hautkrebs wieder zu bekommen.

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